top of page

KHADIDIATOU BANGOURA 

FÜHL DIE WELT DURCH MEINE HAUT - Observations on everyday racism
 

'FÜHL DIE WELT DURCH MEINE HAUT - Observations on everyday racism'  ist ein zeitgenössisches Tanzstück über Alltagsrassismus. Alltagsrassismus beschreibt Umstände, in denen eine weiße ethnische Mehrheit aufgrund ihrer Erscheinungsbilder "nicht-weiße" Minderheiten als "fremd" kategorisiert. Es wird ein "Anderssein" zugeschrieben, das die weiße Mehrheit in ihren Interaktionen mit nicht-weißen Minderheiten bewusst sowie unbewusst als Maßstab für deren Zugehörigkeit, Charakter, "Normalität" und Fähigkeiten verwendet, was zu einer ungerechten, abwertenden und ausgrenzenden Behandlung führt. Dieses Phänomen wird auch als "Othering" bezeichnet. 

 

Welche Emotionen löst Alltagsrassismus aus? Was ist der geschichtliche Hintergrund von Alltagsrassismus?  Welche Bewältigungsmechanismen nutzen die Betroffenen?  In welchen Formen taucht er im Alltag auf und wie sprechen wir darüber? 'FÜHL DIE WELT DURCH MEINE HAUT - Observations on everyday racism' untersucht tänzerisch diese Fragen und bietet  dabei einen Perspektivwechsel an, der auf ein Gedankenexperiment basiert:  

 

Wie sähe eine Gesellschaft aus in welcher Schwarze Menschen und People of Color  als dominante gesellschaftliche Gruppe, keinen Alltagsrassismus wohingegen weißen Menschen, die nicht zur dominanten gesellschaftlichen Gruppe gehören, Alltagsrassismus widerfährt?

 

Über die Auseinandersetzung mit dem Thema Alltagsrassismus durch Tanz wird ein komplementärer und niedrigschwelliger Ansatz zum akademischen und theoretischen Rassismusdiskurs verfolgt, zur Förderung von Prozessen der Sensibilisierung, Selbstreflexion und Selbstbildung, die für die aktive Bekämpfung von Rassismus fundamental sind. 


 

Wie würde deine Leben aussehen, in einer Welt in der nur weißen Menschen Alltagsrassismus widerfährt? 



 

Konzept & Choreographie: Khadidiatou Bangoura 

Tanz & Choreographie: Khadidiatou Bangoura, Janaina Domingos,Bawelima Dessa Ganda, Mareile Gnep, Joana Kern, Maria Eugenia Lapadula Plà, Emiko Tamura

Assistenz: Waithera Schreyeck

Kostümdesign: Douakro Kante

Photographie & Bühnenbild: Lorena Spülbeck 

Musik & Sound Bearbeitung: Tatiana Heuman

Videographie: Tobi Meneses

Outside Eye: Horacio Macuacua,Tuan Ly, Samuel Wilsi

Flyer_BANGOURA_FWH-OoER_2022.jpg
BHK Logo groß.jpg

Wenn fremdbestimmt wird, wer aufgrund von Identitätsmerkmalen zu einer Gemeinschaft gehört, entstehen gesellschaftliche Risse, die einer friedlichen Koexistenz und Solidarität im Weg stehen. In “SOUL STORM” tanzt Khadidiatou Bangoura von KHARABA & GUESTS zu deutschsprachigen Songs - als Infragestellung unserer Vorurteile, dem ‘Deutschsein’ und unserer Beziehung zu Deutschland. Von Hildegard Knef, Vicky Leandros oder Fasia Jansen bis hinüber zu Joy Denalane, Samy Deluxe, Grenzkontrolle oder Ebow - “SOUL STORM” präsentiert eine Auswahl aus dem deutschsprachigen Musikkatalog und fragt dabei: wer und was gilt für wen als Deutsch? 


Erwartungen und Annahmen werden überprüft, wobei eingeladen wird, darüber zu reflektieren, wem das ‘Deutschsein’ wieso abgesprochen wird - und wem nicht. Gleichzeitig werden Möglichkeiten eines ‘Reclaimings’ und neuer Auslegungen deutscher Identität erprobt: für mehr Anerkennung und Akzeptanz vielfältiger Seinsmöglichkeiten und unterschiedlicher Lebensrealitäten. Im Kontext des spürbaren politischen Rechtsrucks, der unter anderem (deutsche) Menschen mit Migrationshintergrund darüber nachdenken lässt, Deutschland zu verlassen, dient in ‘SOUL STORM’ die physische Auseinandersetzung der mentalen und emotionalen Auslotung unserer gegenwärtigen Gemütslage: Wie steht es um das Wohlbefinden der "Seele" Deutschlands?

Konzept & Choreografie: Khadidiatou Bangoura

Tanz / Performance: Khadidiatou Bangoura

Sounddesign: Zen Jefferson

Kostüme: Douakro Kante

Licht & Technik: Sascha Görg

Künstlerische Beratung / Dramaturgie :

Horacio Macuacua

Produktionsassistenz:

Lisa Hellmich 

Grafikdesign Pressefoto:

Melina Koulia

Eine Produktion von KHARABA & GUESTS in Ko-Produktion mit TanzFaktur. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen über den Diversitätsfonds. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

 

bottom of page